Knie
Knorpelgewebe dient der Stossdämpfung während der Belastung. Das Gewebe ermöglicht ausserdem ein reibungsarmes Gleiten der Gelenkpartner bei der Kniegelenkbewegung. Knorpelschäden können durch eine einmalige Verletzung entstehen. Häufiger findet sich ein Knorpelschaden als Folge wiederholter hoher Krafteinwirkungen und infolge von Verschleiss. Bei einer Kniegelenkinstabilität, z.B. nach einem Kreuzbandriss oder nach einem Meniskusschaden, wird der Knorpel vermehrt belastet und somit schneller geschädigt.
Bei Erwachsenen findet eine Heilung im Knorperlgewebe kaum statt. Dadurch bleiben Knorpelschäden dauerhaft mit belastungsabhängigen Gelenkschmerzen und Gelenkschwellung. Arthroskopie ist für eine sichere Diagnose unerlässlich. Dabei kann der gesamte Knorpelüberzug des Gelenkes untersucht werden. Zusätzlich erfolgt die Untersuchung durch einen Tasthaken. Findet sich ein Knorpelschaden, so wird dieser zunächst nach seiner Lage, seiner Ausdehnung und der Tiefe beurteilt (Klassifikation nach Outerbridge).
Hochgradige Knorpelschäden und die Arthrose des Kniegelenkes lassen sich über indirekte Zeichen auch im Röntgenbild erkennen.
- Oberflächlicher Knorpelschaden
- Mittelgradiger Knorpelschaden
- Tiefer Knorpelschaden

